Sodbrennen! – Hilfe, es stößt mir sauer auf

Sodbrennen, Übersäuerung? Rund 1,5 Millionen Österreicher sind davon betroffen. Mit einer Änderung der Ernährungsgewohnheiten und Hilfe aus Ihrer Apotheke kann den Betroffenen rasch geholfen werden.

Ein wohlschmeckender Glüh­wein am Weihnachtsmarkt, leckere Kekse, eine ausgedehnte Firmenweihnachtsfeier und das Weihnachtsessen mit der Familie: In den kommenden Wochen kommt wahrlich viel auf uns zu. Hinzu kommt, dass wir in den kälteren Monaten gerne auf Bewegung verzichten. Ein Leidtragender der weihnachtlichen Völlerei und Gemütlichkeit ist unser Magen. Denn Ernährung und Lebensweise haben einen sehr großen Einfluss auf die Magengesundheit. Schnell kann es daher zu der sogenannten Refluxkrankheit kommen (Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre).

Unser Lebensstil macht uns sauer

Wir leben zu sauer. Verantwortlich dafür sind allerdings nicht unsere Stimmungslagen, sondern bestimmte Nahrungsmittel (Kaffee, fette oder süße Speisen, Alkohol) oder anderweitige Belastungen (Nikotin sowie Stress und Anspannung). Durch diesen sauren Lebensstil, den ein Großteil der österreichischen Bevölkerung hat, wird unsere Schleimhaut gereizt und die Säurebildung angeregt. Durch vermehrte Produktion von Magensäure entsteht ein Rückfluss (Reflux) der Magensäure in die Speiseröhre. Die Folge: Es kommt zu den klassischen Symptomen wie Druck oder Schmerzen in der Magengegend oder hinter dem Brustbein (Sodbrennen) sowie Halskratzen. Ein typisches Symptom ist ebenso das saure Aufstoßen. Dieses Aufstoßen ist extrem unangenehm, da das Essen und Trinken zur Plage werden, und es kann auch spürbare Schmerzen verursachen. Wenn es häufig zu Beschwerden kommt, kann es ohne Therapie sogar zu schwerwiegenden Erkrankungen (u.a. Karzinom der Speiseröhre) kommen.

Tamarindensamen
Die besonderen Hafteigenschaften an der Schleimhaut schützen vom Rachen bis zum Magen. Die Wirkstoffe haften an der Schleimhaut, bilden dort eine Barriere zum sauren Mageninhalt und lindern dadurch die Symptome des Rückflusses aus dem Magen in die Speiseröhre.

Tamarindensamen auf weißem Hintergrund. Sodbrennen

Wie werde ich die Beschwerden los?

Sodbrennen sowie Übersäuerung können bei einem Großteil der Betroffenen gut behandelt und ebenso vorgebeugt werden. Allgemeine Maßnahmen – etwa eine Umgestaltung der Ernährungsgewohnheiten (Vollkornbrot; säurearmes Obst wie Bananen oder Weintrauben; Getränke ohne Kohlen- oder Fruchtsäure wie stilles Wasser oder ungezuckerter Tee) und des Lebensstils (mehr Bewegung, weniger Stress) führen bei vielen bereits zu einer deutlichen Linderung der Symptome. Weitere Hilfe erhalten Sie in Ihrer Apotheke. Dabei ist die Kombination aus Säureblockern und Schleimhautschutz aufgrund ihres mehrfachen Wirkansatzes für viele Betroffene die ideale Wahl bei akuten Problemen. Carbonat- und Bicarbonat-Verbindungen neutralisieren die Magensäure und lindern somit die Beschwerden. Sie bewirken eine rasche Symptomlinderung, eine Reduktion der Magensäure­-Produktion, einen Schutz der Schleimhaut und eine Verminderung des Aufstoßens. Weitere Informationen und rasche Hilfe erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

So entsteht Sodbrennen
Die Speiseröhre verläuft beim Eintritt in den Magen durch eine kleine Öffnung im Zwerchfell. Die Schließmuskeln sorgen dafür, dass sich nach dem Schlucken des Nahrungsbreies die Speiseröhre wieder schließt, damit keine Magensäure in die Speiseröhre gelangt. Ist diese Funktion gestört, sind Probleme vorprogrammiert.

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