Weg mit der Orangenhaut - vorher - nachher

Weg mit der Orangenhaut!

Nach der kalten Jahreszeit ist die Vorfreude nun umso größer, wieder in luftiger Kleidung durch die Straßen zu flanieren oder sich ein Sonnenbad zu gönnen. Wäre da nur nicht diese unschöne Orangenhaut!

Es ist zum Verzweifeln! Auch wenn man den Winter hindurch auf eine ausgewogene Ernährung achtet und Sport betreibt, ganz verhindern lässt sich Cellulite kaum. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 90 Prozent aller Frauen über 20 bereits an Cellulite leiden. Und es trifft schlanke Frauen ebenso. Die Ursachen für Cellulite, die typischerweise an den Oberarmen, den Hüften, am Oberschenkel und am Po auftauchen, liegen insbesondere am schwächer werdenden Bindegewebe. Verliert das Bindegewebe an Kollagen und Elastin, kann das Fettgewebe sich in angrenzende Hautschichten im wahrsten Sinne des Wortes durchdrücken. Dellen sind die Folge. Nur mit einem gestärkten Bindegewebe gelingt es, dass die Dellen sich wieder zurückziehen. Aber wie kommt man zu dem eben erwähnten starken Bindegewebe?

Stoßwellen oder doch lieber in die Kühlkammer?

Der Wunsch nach raschen Erfolgen in der Dellen-Reduktion liegt auf der Hand. Gerade zur Sommerzeit hätte man am liebsten sofort eine geschmeidige und dellenfreie Haut. Angebote gibt es viele, die eine schnelle Besserung beschwören. Sehr bekannt ist dabei die Stoßwellentherapie, bei der kräftige Druckwellen auf die von Cellulite betroffenen Stellen eindringen. Dadurch wird unter anderem die Durchblutung angeregt, was zu einer Besserung der Hautstraffung führt. Eine weitere Methode, die Besserung gegen Cellulite verspricht, ist die sogenannte Kryotherapie (Kältetherapie). Dabei begibt man sich für einige Minuten in eine Kältekammer. Ähnliches geschieht bei der Kryolipolyse, dabei wird das Fettgewebe von einzelnen Körperpartien mit speziellen Geräten stark gekühlt. Dadurch erhofft man sich, dass Fettzellen vernichtet werden und die Orangenhaut somit weicht. Wie erfolgreich diese beiden Methoden aber tatsächlich gegen Cellulite helfen, darüber scheiden sich die Geister.

Ausgewogene Ernährung, Sport und Wechselduschen stärken das Bindegewebe

Sicher geklärt ist hingegen, dass die Ernährung und Sport gegen die lästigen Dellen helfen. Auch wenn das Gewicht, wie erwähnt, nicht der Grund für Cellulite ist, so führt eine Gewichtsabnahme in vielen Fällen auch zu einer Reduzierung der Dellen. Daher ist eine ausgewogene Ernährung ein wichtiger Faktor zur Linderung der Orangenhaut. Vitamin C spielt dabei eine besondere Rolle, denn dieses Vitamin ist an der Bildung von Kollagen beteiligt und stärkt somit das Bindegewebe.
Durch regelmäßige Bewegung werden der Stoffwechsel und die Durchblutung angeregt. Zusätzliches Krafttraining führt dazu, dass die Muskeln den Kalorienverbrauch ankurbeln und somit der tägliche „Grundumsatz der Kalorien“ steigt. Durch Kräftigungsübungen wird das Hautbild ebenfalls straffer und die Dellen ziehen sich zurück.
Auch Wechselduschen können die Dellen reduzieren, da sie den Stoffwechsel anregen und somit das Bindegewebe stärken. Entscheidend ist es, die Wechselduschvorgänge mit kaltem Wasser zu beenden. Auch das Massieren der von Cellulite betroffenen Zonen fördert die Durchblutung und ist somit ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zu einer glatteren Haut.

Studie bestätigt die Wirksamkeit von Kollagenhydrolysat bei Cellulite

Zusätzlich finden Sie in der Apotheke diverse Produkte, mit denen Sie der Cellulite die Stirn bieten können.Neu ist, dass die Einnahme von Kollagenhydrolysat positive Auswirkungen auf die Hautgesundheit hat. Bereits mehrere klinische Studien mit dem Wirkstoff kamen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass Kollagenhydrolysat einen starken Effekt auf die Hautregeneration, Hautelastizität und Hautfeuchtigkeit aufweist. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass die Hautdichte und Hautbeschaffenheit signifikant verbessert und die Cellulite-typischen Dellen reduziert werden konnten.
Wissenschaftler erklären den Erfolg von Kollagenhydrolysat dadurch, dass der Wirkstoff an der Ursache der Cellulite ansetzt: Der Veränderung und Erschlaffung der Kollagenfasern durch den altersbedingten Abbau von Kollagen. Kollagenhydrolysat kann zum Beispiel als Trinkkollagen verabreicht werden.Durch die hohe Bioverfügbarkeit kann dieses Eiweiß tief in die Hautschichten vordringen und genau dort die Kollagen- und Elastinbildung und Synthese anregen. Die Kollagenfasern werden erneuert, gefestigt und gestärkt und so wird die (Binde-)Haut von innen heraus nachhaltig gestrafft und elastischer. Die Kollagenfasern sind dann so stark, dass sich kein Fettgewebe mehr durch die Hautschichten durchdrücken kann und die Cellulite gelindert wird.  \\ Aus APOVITAL 5/2017

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