Vom-Schlafen-kann-ich-nur-träumen

Schlafstörungen gehen mit einem hohen Leidensdruck einher und führen zu Beeinträchtigungen von Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.

Schlaf ist eine essenzielle Voraussetzung für dauerhaftes körperliches und seelisches Wohlbefinden. Für viele Menschen ist ausreichend Schlaf allerdings leider nur ein Traum. Bis zu einem Drittel der Bevölkerung leidet regelmäßig unter Ein- und Durchschlafstörungen. Die Folgen von Schlafstörungen sind vielfältig und haben meist negative Auswirkungen auf das seelische Wohlbefinden und die körperliche Leistungsfähigkeit. Abhängig von der Dauer sprechen Ärzte von vorübergehender Schlafstörung (transitorische Insomnie, wenige Tage), kurzfristiger Insomnie (mehrere Wochen) und chronischer Insomnie (länger andauernd).

 

Im Kampf gegen Schlafstörungen ist es wichtig, die Ursachen zu eruieren

Schlafstörungen lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: Ein- und Durchschlafstörungen. Häufig tritt beides kombiniert auf. Wie die Folgen können auch die Ursachen sehr vielfältig sein. Diese gilt es individuell zu erforschen. Häufig sind die Ursachen zum Beispiel in ständiger Unruhe und Stress zu finden. Kommt man untertags nie richtig zur Ruhe, dann fällt dies am Abend auch oftmals schwer. Aber auch psychische Erkrankungen (Depression, Schizophrenie) können Insomnien auslösen. Bekannt ist ebenso, dass der Konsum koffeinhaltiger Substanzen sowie Alkohol zu Durchschlafstörungen führen kann. Ebenso ist der Lebensstil (z. B. durch häufiges Reisen verursachter Jetlag, Schichtarbeit oder ähnliches) ein möglicher Grund von Schlafstörungen. Nicht zu unterschätzen sind die Umwelteinflüsse durch Geräusche, Licht oder auch schlechte Luftqualität. Dadurch entsteht ein großer Verlust der Schlafqualität. Um Schlafprobleme zu lindern, ist es daher wichtig, die Faktoren zu beseitigen. Unter anderem durch gut abgedunkelte Räume und das Weglassen von elektronischen Geräten im Schlafbereich. Unterstützende Mittel aus Ihrer Apotheke sind ein weiterer wichtiger Baustein, um wieder den notwendigen Schlaf zu finden. Dabei wird seit Jahrhunderten auf ein gut verträgliches Mittel aus der Natur gesetzt.

Mit Baldrian und Melatonin gegen Schlafstörungen

 

Baldrian wird schon seit vielen Jahren aufgrund der schlaffördernden Wirkung geschätzt

Zur Behandlung von Schlafstörungen werden vielfach Benzodiazepine eingesetzt. Ihre Einnahme geht jedoch meist zu Lasten des nächsten Tages, da sie oft bis in den nächsten Morgen hineinwirken. Der „Hang-over“ reduziert die Leistungsfähigkeit. Eine wirksame und verträglichere Alternative ist Extrakt aus der Baldrianwurzel, der traditionell zur Behandlung von nervösen Unruhezuständen und Schlafstörungen angewendet wird. Aktuelle Untersuchungen belegen seine schlaffördernde Wirkung. Der Grund für die ausgeprägte Wirkung von Baldrian: Spezifische Inhaltsstoffe, sogenannte Lignane, aktivieren den zerebralen A1-Adenosinrezeptor – den „Schlafschalter“ im Gehirn. Auf ganz natürliche Weise.

 

Melatonin unterstützt uns, die Einschlafzeit zu verkürzen

Die Wirkung von Melatonin wurde bereits zu verschiedensten gesundheitlichen Aspekten untersucht. Vor allem jedoch der positive Einfluss auf unseren Schlaf ist mittlerweile hervorragend dokumentiert und bestätigt. Melatonin (richtig dosiert!) kann die Einschlafzeit verkürzen (dies wurde auch vom wissenschaftlichen Komitee der Europäischen Agentur für Ernährungssicherheit so bestätigt) und die Schlafqualität somit verbessern. Melatonin wird in der Zirbeldrüse produziert und fungiert als biologischer Taktgeber für unseren zeitlichen Rhythmus, indem es unserem Körper mitteilt, wann wir Einschlafen sollen und uns beim Durchschlafen unterstützt.

Allerdings wird mit zunehmendem Alter immer weniger körpereigenes Melatonin produziert. Bereits im Kindesalter erreichen wir nämlich die maximalen Melatoninkonzentrationen. Ein weiteres Problem: Da wir heutzutage immer länger künstlichem Licht in hoher Intensität ausgesetzt sind, hat dies eine Drosselung des körpereigenen Melatonins zur Folge.

Eine Verlängerung der Einschlafzeit und nächtliche Aufwachperioden können die Folge sein. Melatonin ist als Nahrungsergänzungsmittel in Apotheken erhältlich. \

Wieviel Schlaf brauchen wir?

Diese Frage ist schwieriger zu beantworten, als man glauben mag. Das Schlafbedürfnis ist nämlich von Person zu Person unterschiedlich. Die „National Sleep Foundation” in den USA hat jetzt in einer Expertenrunde aus den verschiedensten medizinischen Bereichen neue Empfehlungen für die Schlafdauer jeder Altersgruppe zusammengestellt:

Für Neugeborene (bis drei Monate) werden täglich 14 bis 17 Stunden Schlaf empfohlen, bei Säuglingen (vier bis elf Monate) sind es 12 bis 15 Stunden. Kleinkinder (ein bis zwei Jahre) sollte laut der Studie hingegen 11 bis 14 Stunden schlafen. Im vorschulischen Alter (drei bis fünf Jahre) raten die Experten zu 10 bis 13 Stunden Schlaf, bei Schulkindern (sechs bis 13 Jahre) neun bis elf Stunden. Für Teenager beträgt die ideale Schlafdauer acht bis zehn Stunden, für junge Erwachsene (18 bis 25) und Erwachsene (26 bis 64) sieben bis neun Stunden. Älteren Erwachsenen (über 65) wird zu sieben bis acht Stunden Schlaf täglich geraten.

 

Für einen gesunden Schlaf: Easysleep

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