trockener Husten

Trockener Husten, lass nach!

So schön die Winterzeit auch ist, kaum jemand übersteht diese Jahreszeit ohne einen lästigen Husten.

Die Feiertage hat man gut überstanden. Auch wenn es für viele anstrengend war, überwiegt meist doch die Freude, Verwandte und alte Bekannte wiedergesehen zu haben. Nun freut man sich aber auch wieder auf die eigenen vier Wände und will sich in Ruhe auf die kommenden Aufgaben des Lebens vorbereiten. Plötzlich aber merkt man ein leichtes Kratzen, dass sich häufig durch ein Räuspern und einen Schluck Tee wieder beseitigen lässt. Wer kennt das nicht? Aber schon kurze Zeit später taucht das Kratzen wieder auf und lässt sich dann nicht mehr so einfach abschütteln. Reizungen im Hals- und Rachenbereich treten gerade zur Nach-Weihnachtszeit bei vielen Betroffenen auf. Auf das Kratzen folgt für gewöhnlich ein unangenehmer, trockener Husten, der Tag und Nacht zur Qual werden lässt. Aber mag trockener Husten auch noch so ärgerlich sein, so erfüllt er doch eine wesentliche Funktion und hilft uns, schneller wieder fit zu werden. Der anfängliche Husten wird trockener Husten genannt, da kaum Schleim ausgeschieden wird.

Husten ist ein notwendiger Schutzreflex und sollte nicht unterdrückt werden

Hustet man, so ist dies unangenehm und lästig. Aber es gibt durchaus einen positiven Effekt des Hustens, denn durch das Husten versucht der Körper unerwünschte Bakterien, Viren oder anderweitige Partikeln auf schnellstem Wege wieder loszuwerden. Diese unerwünschten Erreger sammeln sich nämlich gerne an den Schleimhäuten und Atemwege an und können dort für Entzündungen sorgen. Unterdrückt man den Hustenreiz, bleiben die ungebetenen Parasiten leichter „haften“ und können in weiterer Folge auch tiefer in die Atemwege vordringen. Daher ist es nicht ratsam, den Husten mit aller Gewalt zu unterdrücken, da somit die Selbstheilungskräfte des Körpers behindert werden können. Und genau das Gegenteil soll unser Ziel sein, die Selbstheilungskräfte unseres Körpers zu unterstützen, um den Husten schnellstmöglich wieder loszuwerden!

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Altbewährte Hausmittel sorgen für Besserung

Auch wenn der Husten ein notwendiger Reflex ist, so soll dieser doch so schnell wie möglich wieder verschwinden, damit sich kein chronischer Husten einstellt. Ein chronischer Husten ist eine Belastung für Atemwege, Bronchien und Schleimhäute. Auch den Angehörigen und Berufskollegen zuliebe sollte der Husten rasch bekämpft werden, denn meist sind die Mitmenschen jene, die durch den Husten bei der Arbeit oder im Schlaf gestört werden und somit auch Leidtragende sind. Aber wie wird man den Husten am besten los? Dies gelingt am besten, indem die Atemwege geschont werden.

Frische Luft ist wichtig!

Auf Zigaretten sollte daher verzichtet werden, ebenfalls empfiehlt es sich einer„rauchiger Umgebung“ und weiteren Luftschadstoffen so gut es geht zu entkommen. Etwas frische Luft ist hingegen absolut zu empfehlen. Als zusätzliche Unterstützung im Kampf gegen den trockenen und reizenden Husten empfehlen sich Kräuter, wie zum Beispiel Salbei. Auch der altbekannte und altbewährte Honig ist ein wirkungsvolles natürliches Mittel gegen den Husten. Sehr wichtig ist es ebenfalls, ausreichend zu trinken, denn die Schleimhaut soll so gut wie möglich feucht bleiben, um die Genesung voranzutreiben. Zusätzlich empfehlen sich Produkte aus der Apotheke, die der Schleimhaut den notwendigen Schutz geben, damit diese die Feuchtigkeit aufrecht erhalten kann. Somit können sich Bakterien nicht so leicht festsetzen und wieder aus dem Körper entfernt werden. Ist der trockene, unproduktive Husten vorüber, geht der Husten im Regelfall in den produktiven Husten über. Dabei wird der Schleim über die Bronchien abtransportiert und die Atemwege werden wieder frei. Bis der meiste Schleim den Körper wieder verlassen hat, kann einige Zeit vergehen, sollte der Husten jedoch über zwei Wochen anhalten, ist ein Arztbesuch empfehlenswert.

Vorbeugung durch ein starkes Immunsystem

Empfehlungen, wie man eine Erkrankung beziehungsweise deren Symptome lindern kann, sind schön und gut. Viel angenehmer ist dennoch, wenn man erst gar nicht erkrankt. Am ehesten kann dies gelingen, wenn das Immunsystem gefestigt und gegen die angreifenden Bakterien gerüstet ist. Wer seinem Immunsystem und dem Kreislauf etwas Gutes tun will, der sollte auch zur Winterzeit nicht auf regelmäßige sportliche Aktivität verzichten. Ab der Seite 22 finden Sie einen Überblick über diverse Wintersportarten, die Geist und Seele gut tun. Besonders zu empfehlen ist auch ein gelegentlicher Saunabesuch zur kalten Jahreszeit. Dies regt die Durchblutung an und stärkt das Immunsystem. Sollten Sie jedoch bereits ein geschwächtes Immunsystem haben, dann sollte auf den Saunabesuch verzichtet werden. Wechselduschen sind eine Alternative für zu Hause.   \\ Aus APOVITAL 1/2017

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