Frau liegt in Wiese und pustet Pusteblume. Pollen fliegen. allergische Beschwerden

Wenn der Frühling anstatt Frühlingsgefühlen tränende und juckende Augen samt Niesen hervorruft, ist dies ein typisches Zeichen einer Allergie. Was kann man dagegen tun?

R­aus in die Natur! So schön könnte es dort sein, wären da nicht diese mikroskopisch kleinen Pollen, die in der Luft herumschwirren und vielen von uns jegliche Freude an der Natur rauben. Sie bringen uns zum Niesen, verursachen juckende und brennende Augen und bereiten Probleme beim Atmen. Man ist zwar nicht wirklich krank, fühlt sich aber genau so.

Bereits einzelne Pflanzen können für hohe Belastungen sorgen

Heuschnupfen wird, vereinfacht dargestellt, durch den Blütenstaub (Pollen) von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Getreide oder manchen Wildkräutern ausgelöst. Und diese sind zur Blütezeit beinahe überall zu finden. Schon einzelne Bäume oder Sträucher können ausreichen, um großflächig für Belastungen zu sorgen. Darüber hinaus kann Wind Pollen über Hunderte von Kilometern verbreiten, wodurch es auch entfernt von den allergieauslösenden Pflanzen zu massiven Beschwerden kommen kann.

Wie kommt es zu einer allergischen Reaktion?

Eigentlich sind Pollen harmlos, doch leidet man an einer Allergie, reagiert der Körper massiv auf diese ungefährliche Bedrohung. Er bildet sogenannte IgE-Antikörper, es kommt zu einer Schwellung der Nasenschleimhaut und zu den bekannten Beschwerden, wie Jucken, Niesen oder Schnupfen. Neben der akuten Symptome stellen Allergien eine weitere Gefahr dar. Während die Beschwerden bei einer Erkältung nach ein paar Tagen wieder vorüber sind, halten sich allergische Beschwerden nämlich häufig über Wochen, wenn nicht sogar Monate. Unbehandelt kann die ständige Reizung der Atemwege unser Atemwegssystem chronisch belasten und zu schwerwiegenden Erkrankungen, wie Asthma, führen. Deshalb sollte man die Allergie keinesfalls einfach nur hinnehmen. Langfristig muss das Ziel sein, dass unsere Immunabwehr nicht mehr auf die harmlosen Pollen (über)reagiert.

Natur mit Natur heilen?!

Für die Behandlung von allergischen Beschwerden gibt es verschiedenste Ansätze. Bei der Hyposensibilisierung wird den Patienten der allergene Stoff in kleinen Dosen per Spritze oder auch oral verabreicht. Jedoch ist hier Geduld gefragt. Die Behandlung kann sich über Jahre hinziehen. Die Homöopathie setzt zur akuten als auch vorbeugenden Behandlung gegen die allergischen Beschwerden unter anderem auf potenzierte Pflanzenstoffe. Besondere Bekanntheit hat Augentrost (Euphrasia officinalis) erlangt. Die Pflanze gilt aufgrund ihrer beruhigenden und entzündungshemmenden Wirkung als das sanfte Mittel bei Augenbeschwerden. Hilfe für Heuschnupfen-Geplagte bringt auch die Pestwurz (Petasites). Diese lindert Beschwerden, wie Niesanfälle, Juckreiz und tränende Augen. Auch der Traganthwurzel (Astragalus membranaceus) werden besondere Eigenschaften zugesprochen. Bereits seit Jahrhunderten wird die Pflanze in der Volksheilkunde hochgeschätzt. Die Wirksamkeit der Traganthwurzel während der Birken-, Gräser und Ragweedpollensaison wurde vor kurzem auch in einer klinischen Studie erfolgreich bestätigt. Ein Extrakt aus der Wurzel mildert die Überreaktion des Immunsystems und senkt die Allergieempfindlichkeit auf natürliche Weise. Diese und weitere natürliche Helfer bei allergischen Beschwerden sowie eine individuelle Beratung zum Thema
„Allergie“ erhalten Sie in Ihrer Apotheke! Damit diese Sie die Allergie-Saison gut überstehen und ungetrübt die Sonnenseiten des Frühlings erleben können.

Auf www.pollenwarndienst.at erhalten Sie stets Informationen über die aktuelle Blütezeit der Pflanzen.

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