Herbstzeit ist Wanderzeit

Die Natur bietet uns zur Herbstzeit nicht nur eine wunderbare Aussicht von den Gipfeln der Berge, sondern auch Hilfe für den Fall von Verletzungen und Schmerzen. Und zwar in Form von natürlichen Salben mit Beinwell.

Wandern ist die große Leidenschaft der Österreicher. Beinahe jeder Zweite gibt an, gerne und regelmäßig zu wandern – am liebsten im Herbst. Zur Herbstzeit, wenn man in den Tälern oftmals in einer „Nebelsuppe“ erwacht, strahlt auf den Gipfeln der Berge bereits frühmorgens die Sonne. Allein der Gedanke an einen wunderbaren Sonnenaufgang im Gebirge reicht schon aus, um das Herz aller Naturliebhaber höher schlagen zu lassen. Hinzu kommt, dass man beim Wandern nicht nur etwas für das Auge, sondern ebenso für die Gesundheit macht. Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, und der Venengesundheit tut die Bewegung genauso gut. Denn eine Wanderung fördert die Durchblutung und kräftigt die Muskulatur. Also, nichts wie rauf auf den Gipfel!

Die Schönheit der Gebirge birgt auch Gefahren – Anzahl an Alpinunfällen steigt

Eines steht fest: Nur wenn man wieder sicher zu Hause ankommt, ist es auch ein schöner Wandertag gewesen. Doch leider kommt es in den letzten Jahren vermehrt zu Unfällen im Gebirge. Während im Jahr 2015 die Bergrettung zu 7.615 Einsätzen ausrücken musste, musste sie im vergangenen Jahr bereits 9.607 Mal helfend eingreifen. Eine Steigerung von ­über­ 20 %! Selbstüberschätzung gilt als einer der häufigsten Unfallgründe. Wählt man eine zu schwierige Route, reicht die Kraft für einen sicheren Abstieg oftmals einfach nicht mehr aus. Daher ereignen sich besonders viele Unfälle auf den letzten Metern. Zusätzlich lässt durch die Müdigkeit die Konzentration nach. Eine kurze Unachtsamkeit reicht schon aus, dass man umknöchelt, stolpert oder ausrutscht. Glücklicherweise verläuft der Großteil der alpinen Unfälle allerdings relativ glimpflich. Doch auch „kleinere Verletzungen“ wie Schürfwunden, Prellungen, Zerrungen etc. sollten erstversorgt werden. So lassen sich die Schmerzen lindern, eine Infektionsgefahr mindern und der Heilungsverlauf ankurbeln. Um den Genesungsverlauf zu unterstützen, wird gerne auf natürliche Helfer, wie die Beinwellpflanze, gesetzt. Diese sind im Regelfall sehr wirksam und gut verträglich.

Auf Beinwell wird seit Jahrhunderten vertraut

Bereits die Koryphäen der Heilkunde wie Paracelsus oder Hildegard von Bingen nutzten die Kräfte des Beinwells. Besonders häufig in Verwendung ist das Beinwell in der Behandlung von typischen Wander- und Sportverletzungen wie Verstauchungen, Muskelschmerzen oder Schürfwunden. Wobei es zu beachten gilt, dass bei offenen Schürfwunden manche Beinwellsalben aufgrund der Pyrrolizidin­alkaloide nicht angewendet dürfen. Achten Sie daher auf den Beipackzettel – und lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten! Doch warum ist gerade die Beinwellpflanze bei Wanderern und Sportlern so beliebt? Dafür sind die Wirkstoffe des Beinwells wie Flavonoide, Pflanzensäuren und Allantoin verantwortlich. Diese lindern nachhaltig Schmerzbeschwerden, wirken abschwellend, entzündungshemmend und mobilisieren die Regenerationsvorgänge im Gewebe. Akute Schmerzen in Gelenken und Muskeln werden dank der Beinwellpflanze schnell und zuverlässig gelindert. Dies wurde in zahlreichen klinischen Studien nachgewiesen. Setzen Sie auf die Kraft der Natur – damit Sie schon bald den nächsten Gipfel erklimmen können!

TIPPS für eine sichere Wanderung:
  • Wanderkarte: Eine genaue Wanderkarte sollte nie fehlen. Nicht nur auf das Handy verlassen. In den Bergen ist der Empfang oft eingeschränkt.
  • Kleidung: Ersatzwäsche mitnehmen. Grelle Farben erhöhen Ihre Sichtbarkeit. Besondere Achtung auf das Schuhwerk! Ein rutschfestes Profil ist ein Muss!
  • Proviant: Ausreichend Flüssigkeit und Nahrung sollte immer im Rucksack vorhanden sein.
  • Erste Hilfe: Blasenpflaster, Verbandsmaterial und eine entzündungshemmende Salbe gehören in jeden Wanderrucksack.
  • Abfallsackerl: Die Natur sollte man so verlassen, wie man sie aufgefunden hat. Daher bitte immer den eigenen Abfall mitnehmen und entsorgen.
  • Sonnenschutzcreme: Auch im Herbst hat die Sonne (insbesondere in höheren Lagen) noch eine gewaltige Strahlkraft. Sparen Sie nicht beim Auftragen der Sonnenschutzcreme.
  • Hut oder Kappe: Zum Schutz gegen die Sonne und auch gegen das Gestrüpp lohnt es sich, einen Hut oder eine Kappe auf die Wanderung mitzunehmen.
  • Sicherheit: Um die Sicherheit möglichst gut gewährleisten zu können, gilt: Bleiben Sie auf den markierten Wegen!

Reaktion in Notfällen
Ruhe bewahren
Erste Hilfe leisten und den Verletzten sichern
Notruf wählen
(Alpinnotruf 140 oder Euronotruf 112)
Unfallgeschehen und Ort möglichst
genau schildern
Den Anweisungen folgen und am
Unfallort warten, bis Hilfe eintrifft
Sparsam telefonieren, damit der
Akku lange reicht

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