Lebkuchen Granola Aromenfeuerwerk Apovital

Ein wahres Genusswerk für alle Jahreszeiten.

Lesen Sie hier unsere Auswahl an kreativen Rezepten.

Aromen, Gewürze und Kräuter haben eine unschätzbare Kraft. Sie geben einem Gericht erst die richtige Spannung, sorgen für Geschmacksexplosionen und lösen Emotionen aus. Die meisten Gewürze sind einfach erhältlich – und trotzdem scheut sich so mancher Hobbykoch, damit zu experimentieren. Dabei sorgen sie für den einmaligen Geschmack eines Gerichts. Katharina Küllmer zeigt, dass im Gewürzregal mehr als Salz und Pfeffer stehen sollte. Sie stellt in über 100 Rezepten vor, wie mit einer Prise Experimentierfreude aus traditionsreichen Speisen der Landküche innovative Kreationen entstehen, die alle Sinne verzaubern. Ob Kreuzkümmel-Süßkartoffel-Falafel oder Hackbällchen mit Granatapfel-Glasur: Ihre Gerichte sorgen rund ums Jahr für den besonderen Gaumenkitzel.

Knuspriger Zander mit Rotkohl und ZitrusfrüchtenKnuspriger Zander Aromenfeuerwerk Apovital

ZUTATEN für 4 Personen

Für den Rotkohlsalat

  • ¼ Kopf Rotkohl (ca. 200 g)
  • 2 EL Olivenöl
  • ½ TL Salz
  • 4 Birnen, 1 Blutorange, 8 Kumquats
  • 2 Bio Limetten
  • 100 g Joghurt
  • 1 TL schwarzer Pfeffer, grob gemahlen

Für das Pistazienöl

  • 2 EL Pistazien, geschält
  • 8 EL Öl, Meersalz

Für den Zander

  • 400 g Zander
  • 4 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 6 EL Cornflakes
  • Meersalz, Sonnenblumenöl zum Braten

Zum Servieren

  • 2 EL karamellisierter Couscous
  • 100 g Couscous ungekocht
  • 2 EL Ahornsirup
  • Salz

 ZUBEREITUNG

Für den Salat den Rotkohl in feine Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. Olivenöl und Salz hinzufügen und den Rotkohl zwischen den Händen etwas weich kneten. Die Birnen und Kumquats in dünne Scheiben schneiden. Die Blutorange schälen und in Stückchen schneiden. Die Limettenschale fein abreiben. Joghurt mit Pfeffer verrühren und mit Salz abschmecken.

Pistazien mit dem Öl sehr fein pürieren, bis ein grünes cremiges Öl entstanden ist. Mit Salz abschmecken.

Den Zander in 8 Stücke teilen. Eine Schüssel mit Mehl füllen, eine weitere mit zwei verquirlten Eiern und eine dritte mit leicht zerdrückten Cornflakes. Den Fisch salzen, zuerst im Mehl, dann im Ei wenden. Dann in den Cornflakes. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Fisch bei mittlerer Hitze von beiden Seiten etwa 2 Minuten knusprig braten.

Den Couscous ohne Fett in einer Pfanne unter leichtem Rühren rösten. Ahornsirup dazugeben und leicht karamellisieren lassen. Mit Salz abschmecken und auskühlen lassen.

Rotkohl mit Obst und Limettenschale vermischen und anrichten. Joghurt und Pistazienöl darüber verteilen. Den Fisch auf den Salat setzen und alles mit karamellisiertem Couscous bestreuen.

 


Lebkuchen-Granola-Bowl

ZUTATEN für 250 g Granola

Für das Granola

  • 100 g Buchweizen
  • 110 g Mandeln
  • 30 g Kürbiskerne
  • 45 g Haselnusskerne
  • 20 g Pistazien, gehackt
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 EL schwarzer Sesam
  • ¼ TL geriebene Muskatnuss
  • 2 ½ TL gemahlener Zimt
  • ½ TL gemahlener Anis
  • 1 Kapsel Kardamom, Samen ausgelöst und ungemahlen
  • ½ TL gemahlener Koriander
  • Abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
  • 1 Prise Salz
Zum Servieren
  • Joghurt
  • ½ Grapefruit pro Person
  • 1 EL Granatapfelkerne pro Person
  • 1 EL kandierter Ingwer

ZUBEREITUNG

Für das Granola den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander mischen. Das Granola auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten rösten. Dabei immer wieder mal wenden.

Für ein köstliches Winter-Frühstück Granola mit Joghurt, Grapefruit-Scheiben, Granat­apfelkerne und kandiertem Ingwer in einer Schüssel anrichten.

 


Pavlova mit Earl-Grey-Mascarpone & kandierten Orangen Pavlova Aromenfeuerwerk Apovital

ZUTATEN für 8 Pavlovas

Für die Pavlolvas

  • 4 Eiweiß, 225 g Zucker
  • 2 TL Speisestärke, 1 TL Weißweinessig

Für die Earl-Grey-Mascarpone

  • 6 TL Earl-Grey-Tee
  • 320 g Mascarpone, 80 g Puderzucker

ZUBEREITUNG

Für die kandierten Orangen den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 100 ml Wasser mit dem Zucker zum Kochen bringen. Die Orangen in Scheiben schneiden und 5 Minuten in dem köchelnden Zuckersud ziehen lassen. Dann auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten und mit ein wenig Zuckersud beträufeln. Im Ofen auf der obersten Schiene einige Minuten kandieren.

Für die Pavlovas den Ofen auf 100°C Ober-/Unterhitze abkühlen lassen. Das Eiweiß steif schlagen, bis sich die ersten weichen Spitzen bilden. Dann den Zucker hinzufügen und weiterschlagen, bis eine glänzende Masse mit festen Spitzen entsteht. Speisestärke und Essig dazugeben und 1 weitere Minute schlagen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Je 1 großen gehäuften Esslöffel Eiweißmasse daraufgeben und mit dem Löffel in der Mitte eine kleine Mulde formen. 40 Minuten auf der untersten Schiene backen, dann die Temperatur auf 80°C senken und die Pavlovas weitere 30 Minuten backen. Im ausgeschalteten Ofen bei offener Türe auskühlen lassen.

Den Tee mit 8 Esslöffeln kochenden Wassers übergießen. Abkühlen lassen. Mascarpone mit Puderzucker und 6 Teelöffeln Tee glatt rühren.

Die ausgekühlten Pavlovanester vorsichtig vom Blech nehmen, etwas Earl-Grey-Mascarpone hineingeben und jeweils mit einer kandierten Orangenscheibe dekorieren.

 

Autorin Katharina Küllmer Aromenfeuerwerk für Apovital.atÜber die Autorin Katharina Küllmer

Katharina Küllmer kocht, komponiert, fotografiert und schreibt voller Leidenschaft und Hingabe. Die Food-Fotografin, Rezeptentwicklerin und Food-Stylistin arbeitet für viele namhafte und auflagenstarke Food-Zeitschriften und setzt für Unternehmen spannende Fotoprojekte rund um Essen und Genuss um. Für Katharina ist es eine Herzensangelegenheit, ihre Liebe zu gutem Essen weiterzugeben und Mut zu machen, mit Gewürzen und Zutaten zu spielen.

Mehr über Katharina Küllmer und ihre Kompositionen finden Sie unter Katharina’s Essraum.

 

 

Cover Aromenfeuerwerk Katharina KüllmerAromenfeuerwerk, Katharina Küllmer.

Erschienen im EMF Verlag240 Seiten, € 29,99 \\ Aus APOVITAL 1/2018

 \\ Aus APOVITAL 2/2017

Markiert in:                             

One thought on “Sinnliches Experimentieren – Geschmacksexplosion in der Küche

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