Nagelpilz behandeln: Damit Sie Ihre Füße nicht verstecken müssen

Duschkabinen, Schwimmbad, Wellnessbereich, das eigene Badezimmer oder Teppiche: Überall dort lauert die Gefahr Nagelpilz. Wer ihn einmal hat, bekommt ihn nicht so leicht wieder los. Wie es doch gelingt, verraten wir Ihnen!

Die Zeit ist reif, um die Sonnenseiten des Lebens zu genießen und die Füße wortwörtlich für einige Tage in den Sand zu stecken. Aber nicht, weil wir unsere Füße verstecken wollen, sondern weil wir einfach einmal etwas entspannen und genießen wollen. Da können wir eines sicherlich nicht gebrauchen: und zwar einen Nagelpilz. Dieser ist nicht nur eine optische Plage, sondern ebenso eine gesundheitliche Belastung. Noch dazu ist man eine ständige Ansteckungsgefahr für die Mitmenschen. Besonders für jene, mit denen man die eigenen vier Wände teilt. Pilzträger verlieren nämlich pro Schritt dutzende infektiöse Hautschuppen, die auf die nächste Person „weitergegeben“ werden.

Ein Nagelpilz ist kein Grund zur Scham

Die Erreger von Pilzinfektionen sind weit verbreitet, treffen kann es daher jeden. Mit mangelnder Hygiene hat dies übrigens nur in den seltensten Fällen etwas zu tun. Denn dort, wo es feucht und warm ist – in Schwimmbädern, Umkleideräume, Duschen –, aber auch in Teppichen, ist es praktisch unmöglich, den Sporen vollends zu entkommen. Auch, wenn penibel auf die Sauberkeit geachtet wird. Hinzu kommt, dass die Sporen zum Beispiel auf Teppichböden über Jahre überleben können und von dort jederzeit auf die Nägel gelangen können.

Anzeichen eines Nagelpilzes

In den meisten Fällen lösen Fadenpilze (Dermatophyten) den Nagelpilz aus. Aber auch Hefe- oder Schimmelpilze können die Nägel befallen und sowohl optische als auch gesundheitliche Beschwerden verursachen. Bis der Nagelpilz sichtbar wird, kann allerdings einige Zeit vergehen. Typische Anzeichen für Nagelpilz sind brüchige Nägel, die sich weiß, gelb oder braun verfärben, wobei die große wie auch die kleine Zehe am häufigsten betroffen sind. Hat man sich einmal einen Nagelpilz eingefangen, muss man handeln, denn im Regelfall zeigt ein Nagelpilz keine Selbstheilungstendenz. Wird nicht gehandelt, kann sich der Pilz auf weitere Körperbereiche ausweiten und für gesundheitliche Komplikation sorgen. Damit es nicht so weit kommt, bieten unsere Apotheken effektive Mittel gegen den Nagelpilz an.

Die Behandlung von Nagelpilz ist sowohl innerlich (systemisch) mit Tabletten wie auch äußerlich (topisch) mit medizinischen Anti-Pilz-Nagellacken möglich. Bei einer äußerlichen Behandlung mit antimykotischen Nagellacken gelangt der Wirkstoff durch das Aufpinseln genau an den gewünschten Wirkort und sorgt so für direkte Hilfe.

Nagelpilz behandeln Fuß auf beigen Hintergrund. Großer Zeh mit Nagelpilz. Nagelpilz behandeln

Je früher man mit der Behandlung beginnt, desto besser stehen die Chancen auf eine rasche Heilung. Dennoch kann die Behandlung eines Nagelpilzes leider einige Monate dauern. Auch wenn der Nagel bereits wieder vollkommen intakt ist und Sie den Pilz nicht mehr sehen, sollte die Behandlung nicht sofort gestoppt werden. Nur so können Sie ausschließen, dass der Pilz schon kurze Zeit später wieder sichtbar in Erscheinung tritt. Spezielle Nagellacke zur Bekämpfung des Nagelpilzes enthalten unter anderem ätherische Öle, Milchsäure oder Harnstoff, um so die Ausbreitung des Nagelpilzes innerhalb von kurzer Zeit zu stoppen. Einfach auf den kompletten Nagel auftragen. Sobald der Nagel nachwächst, ist das Ergebnis sichtbar. Weitere Anwendungsinformationen und Beratung zu den speziellen Produkten gegen Nagelpilz erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

Tipps, um den Nagelpilz zu vermeiden:
Im Schwimmbad oder an anderen Orten mit nassen Böden immer geeignetes Schuhwerk tragen.
Strümpfe und Socken stets mit mindestens 60 Grad waschen.
Nach dem Duschen die Füße ordentlich mit einem Handtuch trocknen, besonders in den Zwischenräumen.

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