Mutter mit krankem Kind

Durchschnittlich zwei bis drei Mal im Jahr sind Erwachsene Opfer von Krankheitserregern.
Kinder trifft es häufiger. So schützen Sie sich vor der Grippewelle!

 

Wie in den meisten der vergangenen Jahre (ausgenommen 2017, in diesem Jahr war bereits im Jänner der Höchststand an Neuerkrankungen erreicht) ist auch dieses Jahr der Februar voraussichtlich der Monat, in dem die Grippewelle ihren Höhepunkt erreicht. Über 70 Prozent der derzeit zirkulierenden Grippeviren sind Influenza-B-Viren der Linie Yamagata, berichten die Experten der Medizinischen Universität in Wien. Der diesjährige Dreifach-Impfstoff schützt leider nicht vor diesen Viren, der Vierfach-Impfstoff allerdings schon. Jedes Jahr wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Prognose erstellt, von welchen Viren dieses Jahr „besondere Gefahr“ ausgeht, und danach richtet sich der Impfstoff. Obwohl es nicht immer leicht ist, den Wirkstoff jedes Jahr ganz ideal auf die Bedürfnisse abzustimmen, so gilt Impfen immer noch als effektiver Schutz vor der echten Grippe. Für weiteren Schutz können wir selbst sorgen.

 

Hygienemaßnahmen sind der effektivste Schutz gegen Viren

Komplette Schutzmaßnahmen vor Keimen zu treffen, ist eine schwierige, ja schier unmögliche Aufgabe. Vorsorgemaßnahmen, durch welche die Anzahl an Viren und Bakterien minimiert werden, sind jedoch mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich. Dabei steht die Hygiene absolut im Vordergrund. Besonders die Handhygiene, da über die Hände Keime schnell aufgenommen und leicht übertragen werden können. Aber auch intensives Händewaschen nützt nur mäßig, wenn man danach auf eine Türklinke greift, die wiederum voller ansteckender Keime ist. Besonders an öffentlichen Orten kann diese Gefahr durchaus bestehen. Daher ist gerade regelmäßiges Händewaschen unabdingbar, um den Viren den Eintritt zu erschweren. Die beliebtesten Eintrittspforten für Viren sind die Nase und der Mund. Sind Viren eingedrungen, können sie sich an der Schleimhaut festsetzen und sich dort vermehren und verbreiten.

 

Schützen Sie Ihre Schleimhäute – vorbeugend und bei akuten Problemen

Intakte Schleimhäute sind ein wesentlicher Bestandteil unserer körpereigener Schutzfunktion gegen die Grippewelle. So hat die Nasenschleimhaut eine wichtige Rolle in der Immunabwehr, da sie andauernd heranstürmende Krankheitserreger außer Gefecht setzen muss. Diese Funktion kann sie nur erfolgreich erfüllen, wenn sie stets mit einem Flüssigkeitsfilm bedeckt ist. Ist die Nasenschleimhaut nämlich nicht ausreichend feucht, kann sie ihre physiologischen Funktionen nicht richtig ausführen. Viren können sich somit leichter festsetzen und in weiterer Folge ausbreiten. Wissenschaftlern ist es gelungen, einen Nasenspray zu entwickeln, der die Verbreitung der Viren hemmt. Dieser beinhaltet den natürlichen Wirkstoff Carageen, der aus Rotalgen gewonnen wird. Er stabilisiert den Feuchtigkeitsfilm, legt sich wie ein Netz über die Erreger und hindert sie so an der Vermehrung. Die Viren werden einfach wieder ausgeschieden. Eingetrocknetes Sekret und Krusten sollten ebenfalls gelöst werden, um die Atmung zu erleichtern. Meerwasserlösungen sind dabei eine sehr beliebte und empfehlenswerte Methode. Geheimtipp: Auch zum „Ausschwemmen“ von Allergenen und sonstigen Sekreten geeignet.

 

Mund- und Rachenschleimhaut sind weitere Gefahrenstellen

Der Mund ist neben der Nase der häufigste Infektionsweg für Viren, die in der Grippewelle eine Erkältungserkrankungen auslösen. Hierbei gilt es, wie bei der Nasenschleimhaut, den natürlichen Feuchtigkeitsfilm auf der Mund- und Rachenschleimhaut zu bewahren. Auch diese kann ihre volle Schutzfunktion nur bei ausreichender Feuchtigkeit erfüllen. Sind Mund- und Rachenschleimhaut gut befeuchtet und werden regelmäßig gereinigt, können sie ihre natürliche Schutz- und Reinigungsfunktion optimal erfüllen. Durch den physiologischen Schutz werden auch körpereigene Schutzmechanismen unterstützt. Für ein gesund durchlebtes Frühjahr! \\

 

Händewaschen gegen Viren
Händewaschen gegen Viren

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