Es juckt mich Nicht!

Chronische entzündliche Hauterkrankungen(z. B. Neurodermitis, Psoriasis oder Rosazea) und Ekzeme (nichtinfektiöser entzündlicher Hautausschlag) schädigen unsere Hautbarriere. Der Juckreiz gibt uns oft den Rest.

 

Für unsere Haut ist die kalte Jahreszeit eine ganz besonders große Belastung. Kälte und trockene Heizungsluft setzen unserer so wichtigen Schutzhülle ordentlich zu. Die schützende Fettschicht, die von der Oberhaut selbst gebildet wird, arbeitet bei den kalten Temperaturen (schon ab circa acht Grad Celsius) nicht mehr einwandfrei. Dadurch verliert die Haut wertvolle Feuchtigkeit und trocknet aus. Gerade an Körperbereichen wie den Schienbeinen, Ellbogen und Unterarmen. Denn dort sitzen die wenigsten fettproduzierenden Talgdrüsen.

Treffen kann es dabei jeden Hauttyp. Auch gesunde Haut leidet unter widrigen äußeren Bedingungen. Besonders gefordert ist die Haut selbstredend von Personen, die schon „vorbelastet“ sind und an Hauterkrankungen leiden. Da können schon leichte Reize ausreichen, dass sich weitere Entzündungen einnisten und somit die Haut schädigen.

Gekennzeichnet sind die Hautbeschwerden durch trockene und gerötete Haut sowie teilweise entzündliche Pusteln. Und diesen unerträglichen Juckreiz!

 

Juckreiz als andauernde und quälende Begleiterscheinung

Diesen Juckreiz gilt es wieder unter Kontrolle zu bringen. Denn der Juckreiz führt unweigerlich zu kratzen, wodurch die Hautbarriere zerstört wird. Entzündungen sind die Folge, die das Hautbild dauerhaft schädigen.Wenn es ständig juckt, möchte man am liebsten aus der Haut fahren. Das Kribbeln, Beißen oder Brennen fühlt sich unerträglich an. Das Kratzen verschlimmert meist die Situation. Umso eher der Juckreiz aufhört, desto besser ist es für alle Betroffenen.

 

Neurodermitis tritt häufig schon bei Kindern auf

Verschiedene Erkrankungen, wie Neurodermitis, Rosazea oder Ekzeme können für den Juckreiz verantwortlich sein. Aber auch Allergien können Auslöser von Juckreiz sein. Jeder Auslöser hat dabei seine eigenen Tücken und daher sollte auch die Therapie medizinisch abgeklärt werden. Als eine der Besonderheiten von Neurodermitis gilt zum Beispiel, dass diese Erkrankung häufig bei Kindern und Kleinkindern aufritt. Kinder leiden besonders unter dem ständigen Juckreiz und es fällt Ihnen schwer, die betroffenen Hautpartien nicht durch heftiges kratzen weiter zu zerstören. Kinderhaut benötigt daher einen besonderen Schutz. Beachten Sie bitte bei Kindern die empfohlene Altersangaben bei Produkten gegen Juckreiz. Der sogenannten „Altersjuckreiz“ steht hingegen eng in Zusammnehang mit einem nachlassenden, schwächelnden Stoffwechsel. Die feuchtigkeitsbindende Eigenschaft unserer Haut lässt schlichtweg immer mehr nach, sie trocknet aus und juckt unerträglich.

 

Juckreiz stillen und die Schutzbarriere der Haut aufrecht erhalten.

Die Veranlagung für manche Erkrankungen, wie zum Beispiel Neurodermitis, trägt man ein Leben lang. Es gilt nicht nur, Faktoren, die für Neurodermitisschübe und andere Juckreize der Haut verantwortlich gemacht werden (z. B. gewisse Lebensmittel), zu vermeiden, sondern auch darum, die Schutzbarriere der Haut stabil zu halten. Unerlässlich für alle Geplagten ist daher eine gute Pflege der Haut. In erster Linie muss der Juckreiz gestillt und die Entzündung gehemmt werden. Cortisonfreie Cremen, die den Juckreiz lindern, nehmen bei der Therapie einen fixen Platz ein. Diese helfen auch, um neue Schübe zu verhindern. Eine reichhaltige Salbe versorgt Ihre Haut mit viel Feuchtigkeit und Wirkstoffen wie zum Beispiel alpha-Bisabolol (Hauptwirkstoff der Kamille). Dieser wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. \\

 

http://www.hws-otc.com/homoeopathie/articles,id22,1,sensicare.html

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