Ernsthafte Verletzung oder „nur“ ein Muskelkater?

Der Sommer weckt unsere sportliche Leidenschaft! Er treibt uns hinaus in die Natur, auf Sportplätze, das Fahrrad oder zum Schwimmen. Kommt es nach dem Sport zu Schmerzen, so stellt sich die Frage: Muskelkater oder doch eine schwerwiegendere Verletzung?

Während man mit vollem Elan, Ehrgeiz und Leidenschaft seine sportliche Tätigkeit ausübt, setzt unser Körper Glücksgefühle frei. Da kennt man quasi keinen Schmerz. Doch am darauffolgenden Tag schaut die Situation oftmals ganz anders aus. Man kommt kaum aus dem Bett heraus. Jede kleine Bewegung wird zur Qual. Von der gestrigen Freude ist nichts mehr übriggeblieben. Ein Muskelkater hat sich „eingeschlichen“, denken sich dann die meisten. Oft zu Recht! Gerade wenn man ansonsten nicht so häufig Sport betreibt. Aber auch sportlich Aktive können betroffen sein. Warum ein Muskelkater entsteht, ist immer noch etwas umstritten. Eine Theorie besagt, dass die vermehrte Bildung von Milchsäurebakterien dafür verantwortlich ist. Aktuelle Theorien gehen allerdings davon aus, dass winzige Verletzungen in den Muskelfasern den Muskelkater auslösen. Auch wenn ein Muskelkater für eine gewisse Zeit äußerst unangenehm ist, so verheilt dieser im Regelfall von alleine. Trotzdem stellt sich die Frage, wie man einen Muskelkater vermeiden kann.

 

Übermut tut selten gut

Beklagt man beim Sport Schmerzen, so hört man schnell: „Wahrscheinlich hast du dich nicht gut genug aufgewärmt!“ Im Falle eines Muskelkaters trifft dies allerdings nur bedingt zu. Ein Muskelkater entsteht in erster Linie durch ungewohnte und zu hohe Belastung. Diese lässt sich auch durch Aufwärmübungen nicht vollständig vermeiden. Zwar auch keine Garantie gegen einen Muskelkater, aber laut vielen Experten die beste Prävention, ist, die sportliche Tätigkeit langsam zu steigern. Gerade am Beginn der Outdoor-Saison ist es oft der Übermut und übertriebener Ehrgeiz, der Verletzungen zur Folge hat. Steigern Sie daher Ihr Trainingsvolumen mit Bedacht, gerade wenn neue Übungen Ihr Programm ergänzen. Ebenfalls ein oftmals unterschätzter Faktor zur Prävention von Sportverletzungen ist die Ernährung. Damit unsere Muskeln gut funktionieren, sind sie auf eine ausreichende Versorgung von Mikronährstoffen angewiesen. Treten trotzdem Beschwerden auf, kann man mit einfachen Mitteln die Beschwerden lindern und die Regenerationszeit kurz halten.

Ernsthafte Verletzungen oder Muskelkater

Beschwerden mit durchblutungsfördernden Salben lindern

Erfahrungswerte von Sportlerinnen und Sportlern zeigen, dass durchblutungsfördernde Salben und Wärme Beschwerden lindern. Sanfte Massagen mit einem tiefenwirkenden Balsam samt ätherischer Öle und pflanzlicher Extrakte, wie z. B. Arnika, Eukalyptus und Rosmarin, können die Hautdurchblutung und Beweglichkeit fördern. Dies sorgt für vitales Wohlbefinden. Durch eine verbesserte Durchblutung wird die Versorgung mit Nährstoffen gesteigert. Die Regeneration kann dadurch beschleunigt werden. Achtung: Sollten jedoch die Beschwerden anhalten und Schwellungen sichtbar sein, ist Vorsicht geboten! Denn dann kann es sich um eine gröbere Muskelverletzung handeln.

 

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