Der Feind in den eigenen 4 Wänden

 

Hausstaubmilben fühlen sich in unseren Schlafzimmern besonders wohl. Obwohl sie winzig sind, haben sie eine gravierende Wirkung auf AllergikerInnen.

Furchterregend sieht sie aus, die Hausstaubmilbe. Aber nur, wenn wir sie tausendfach unter einem Mikroskop vergrößern. Mit freiem Auge ist die Hausstaubmilbe nämlich nicht zu erkennen. Und trotzdem ist sie da. Nicht nur eine davon. Meistens sind es Tausende, die es sich in Matratzen, Teppichen, Polstermöbeln oder auch in Stofftieren gemütlich gemacht haben. Kaum ein Schlafzimmer ist vollkommen frei von diesen unliebsamen Geschöpfen. Haben sie sich einmal angesiedelt, sollte man alles daransetzen, die Population so klein wie möglich zu halten.

Eigentlich sind diese Tiere harmlos für unsere Gesundheit, sie übertragen im Normalfall keine Krankheiten und wirken sich nicht negativ auf unser Wohlbefinden aus. Wir bemerken sie eigentlich gar nicht. Zur Gefahr werden die Tierchen nur dann, wenn man allergisch auf die Tiere, oder genauer gesagt auf deren ausgeschiedene Substanzen reagiert. Diese Bestandteile des Kots können nämlich allergische Reaktion auslösen.

 

Allergien entwickeln sich immer stärker zur Plage des 21. Jahrhunderts

Gräserpollen, diverse Lebensmittel, Waschmittel, … Die Liste an potentiell Allergie auslösenden Stoffen ist schier unendlich. Leider ist die Zahl der AllergikerInnen ebenso beträchtlich. Die Europäische Stiftung für Allergieforschung geht mittlerweile davon aus, dass bereits knapp ein Drittel der Europäer an Allergien leidet. Typische allergische Symptome sind dabei juckende und/oder tränende Augen, Schnupfen, Kopfschmerzen, gereizte Schleimhäute oder auch Atembeschwerden. In schwerwiegenden Fällen können allergische Reaktionen sogar zu lebensbedrohlichen Situationen ausarten.

Während im Frühjahr und Sommer meist Pflanzenpollen für die Beschwerden sorgen, sind es zur Winterzeit besonders die Hausstaubmilben, die zur Plage werden. Zur kalten Jahreszeit finden die Hausstaubmilben nämlich ideale Lebensbedingungen in unseren vier Wänden vor. Insbesondere im Schlafzimmer fühlen sich die Tierchen besonders wohl. Sie ernähren sich hauptsächlich von Hautschuppen, die wir zur Genüge während des Schlafens verlieren.

 

Wie bekomme ich diese unliebsamen Gäste wieder aus dem Bett?

Haben sich einmal Hausstaubmilben eingenistet, ist es eine Sisyphusarbeit, diese wieder loszuwerden. Milben mögen es nicht, wenn es kalt und trocken ist, daher empfehlen wir, nach dem Aufstehen den Schlafbereich intensiv zu lüften und wenn möglich die Bettwäsche und die Matratze bei kalten Temperaturen ins Freie zu stellen. Hinzu kommt die gründliche Säuberung durch einen Staubsauger (es gibt spezielle Filter für Allergiker). Spezielle Bezüge für Matratzen, Polster und Co. können gerade für Allergiker eine große Abhilfe leisten. Damit sind die Milben zwar nicht ganz aus der Welt, aber wir sind besser vor den Milben geschützt. Ein regelmäßiger Austausch der Matratzen (ca. alle sieben Jahre) und Waschen der Bettutensilien bei hoher Temperatur (je nach Waschanweisung) können die Milbenproblematik stark eindämmen. Neben den wichtigen Vorbeuge- und Hygienemaßnahmen sollten wir auch unser Immunsystem trainieren, damit dieses nicht überreagiert und nur dann anschlägt, wenn wir es tatsächlich brauchen.

 

Symptome bekämpfen und das Immunsystem trainieren

Nicht zu vergessen ist das Bekämpfen der Symptome wie Schnupfen oder Niesen. Dies ist schon alleine deshalb wichtig, um die Schleimhäute zu entlasten und um chronische Probleme zu vermeiden. Selbiges gilt für Probleme mit den Atemwegen.

In Ihrer Apotheke finden Sie vielfältige Mittel, die auf natürlichen Grundstoffen aufbauen und einerseits die akuten Symptome einer Hausstaubmilbenallergie, wie z. B. Schnupfen, brennende und juckende Augen und Husten bessern können, und andererseits das Immunsystem dauerhaft unterstützen, um wieder in Balance zu kommen. Damit Ihr Immunsystem fit für die „wahren“ Bedrohungen des Alltags ist. \\

 

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