Sommerzeit ist Insektenzeit - Stechmücke auf der Haut

Sommerzeit ist Insektenzeit

Weltweit gibt es über 600.000 verschiedene Insektenarten. Einige von ihnen können nicht nur lästig sein, sondern auch unsere Gesundheit bedrohen. Werden Sie gestochen – heißt es, rasch zu handeln.

Wo man zur Sommerzeit hinfährt, Insekten sind schon da. Sei es im gemütlichen Schrebergarten, auf dem Balkon oder in der Urlaubsdestinationen der Wahl. Gleichgültig, ob man in den Süden, Osten, Westen oder Norden reist, man wird überall Insekten antreffen, die gerne unser Blut anzapfen möchten oder ihr Revier mit Stacheln verteidigen werden. Natürlich haben all diese Tiere ihre wertvolle und auch für uns Menschen wichtige Funktion und sorgen für einen geordneten Kreislauf innerhalb der Natur und Tierwelt. Aber, gerade wenn man sich es in der Sonne gemütlich macht, kann man getrost auf Bienen, Wespen, Stechmücken, Bremsen, usw. verzichten. Allein schon der Flügelschlag mancher Insekten reicht aus, um die Stimmung der Erholungssuchenden rapide zu senken. Hinzu kommt, dass Insektenstiche nicht nur für unangenehme Schmerzen und Rötungen verantwortlich sein können, sondern auch potentielle Krankheitserreger in sich tragen. Da stellt sich natürlich in erster Linie die Frage: „Wie halte ich mir diese Quälgeister vom Leib?“

Düfte halten Insekten fern

Wie bereits in der Einleitung erwähnt wurde, kann man zur Sommerzeit den Insekten nicht komplett entkommen, aber zumindest einen Teil der Insekten kann man mit relativ einfachen Mitteln von uns abhalten und uns somit vor möglichen Stichen schützen.
So gilt Lavendelöl als besonders wirksames Mittel gegen Spinnen. Achten Sie auch darauf, Spinnweben regelmäßig zu entfernen, denn umso häuslicher sich die Spinnen fühlen, desto lieber verbleiben sie. Das Eukalyptusöl gilt hingegen als Schreckgespenst für Insekten. Genauso wie Zitrusfrüchte, Nelken und Apfelessig versprüht das Eukalyptusöl einen Duft, den eine Vielzahl von Insekten gar nicht gerne riechen. Neben den echten Zitrusfrüchten eignen sich ebenso Duftkerzen oder Öle, die den Geruch von Zitrusfrüchten versprühen.
Sollte man trotz der Vorsichtsmaßnahmen Opfer einer Insektenattacke werden, gilt es, rasch zu handeln und den Stich immer wieder zu beobachten, denn nicht jeder Stich ist harmlos. Besondere Vorsicht gilt für Allergiker!

Insektenstiche nicht unterschätzen

Oft spürt man Mückenstiche im ersten Moment gar nicht und realisiert den Stich erst, wenn das Insekt schon über aller Berge ist. Aber auch, wenn sich der Schmerz in Grenzen hält, sollte dem Stich Beachtung geschenkt werden, denn es gelangen meist diverse Giftstoffe und/oder Speichel der Insekten in unseren Körper. Unser Immunsystem reagiert darauf und schüttet Histamin aus. Juckreiz, Brennen, Schwellungen oder Rötungen sind mögliche Folgen. Dies ist eine Schutzreaktion, um Entzündungen oder Infektionen so gut wie möglich Herr zu werden. Eine besondere Gefahr stellen allergische Reaktionen dar, in diesem Fall muss sofort ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn man von vielen Insekten auf einmal gestochen wird oder Komplikationen bei der Heilung auftreten, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

Durch die Verletzungen können Keime eindringen

Nicht nur Gift oder Speichel der Insekten belasten unser Immunsystem, eine weitere Gefahr ist, dass durch die kleine Wunde zusätzlich Keime eindringen können. Der mit den Stichen häufig verbundene Juckreiz führt dazu, dass sich viele Betroffene die Wunde immer wieder aufkratzen. Besonders Kinder sind gefährdet, da sie das Kratzen der Stichstelle kaum unterlassen können. Durch die offene Wunde können Keime eindringen. Ein Teufelskreis beginnt.
Um diesen Teufelskreis schnell zu durchbrechen, finden sich in Ihrer Apotheke wirksame Produkte, die den Juckreiz bändigen, den Schmerz lindern, desinfizierend wirken und ebenso eine abschwellende Wirkung vorweisen können. Dadurch können Beschwerden nach Insektenstichen schnell gelindert werden und das Risiko einer Infektion wird gesenkt.   \\ Aus APOVITAL 7/2017

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