Frau in rotem Kleid sitzt auf Bett und hält sich den Unterleib. Blasenentzündung

Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen sind typische Symptome einer Blasenentzündung. Jede zweite Frau erkrankt zumindest einmal in ihrem Leben daran. Für ein Drittel sind es immer wiederkehrende Leiden.

Im Frühling verbringen wir wieder vermehrt Zeit im Freien, um das Erwachen der Frühlingsgefühle und angenehme Stunden unter freiem Himmel zu genießen. So schön könnte er sein, der Frühling. Doch gerade zu dieser wunderbaren Jahreszeit werden Frauen häufig von einem Leiden gequält, das jegliche Frühlingsgefühle zunichtemacht: Eine Entzündung der Harnwege. Ständiger Harndrang, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen sind typische Symptome dieser Plage. Ein lange geplanter Ausflug ins Freie wird dann schnell zu einem Ausflug des Grauens. Neben den Schmerzen ist die ständige Suche nach einer Toilette eine regelrechte Tortur. Viele Frauen verzichten daher bei ersten Anzeichen einer Blasenentzündung bereits auf Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände.

Auch Männer kann es treffen, jedoch nicht so häufig

Der Grund, weshalb sich mehr Frauen mit Harnwegsinfekten herumplagen müssen, ist der, dass Damen eine kürzere Harnröhre als Männer haben. Daher können Keime leichter in die Blase aufsteigen. Ausgelöst wird eine Blasenentzündung übrigens meist durch E. coli-Bakterien. Diese können z. B. beim Geschlechtsverkehr oder durch eine falsche Toilettenhygiene in die Blase gelangen. Weitere Faktoren, wie eine Unterkühlung im Intimbereich sowie eine allgemeine Abwehrschwäche erhöhen das Risiko einer Blasenentzündung. Auch schwangere Frauen sind aufgrund der geweiteten Harnwege häufiger betroffen. Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von Antibiotika-Einnahme bis hin zur Behandlung mit pflanzlichen Wirkstoffen und sollten mit Arzt bzw. Apotheker abgesprochen werden. Hat man sich eine Blasenentzündung einmal eingefangen, weiß man wie unangenehm diese ist und wie lange es dauern kann, bis man davon wieder geheilt ist. Daher sollte besonderes Augenmerk auf die Vorbeugung gelegt werden.

Harnwegsinfekten erfolgreich vorbeugen

Um einer Blasenentzündung vorzubeugen, hilft ein starkes Immunsystem. Dieses wehrt Bakterienangriffe ab und lässt den „Feind“ somit erst gar keinen Schaden anrichten. Ähnliches macht ein Einfachzucker (D-Mannose). D-Mannose ist natürlichen Ursprungs und bindet in der Blase jene Bakterien, die für Harnwegsinfektionen verantwortlich sind. Dadurch wird verhindert, dass sich die Bakterien an die Blasenschleimhaut heften und dort die Entzündung auslösen. Die Bakterien werden in weiterer Folge auf natürliche Weise einfach wieder ausgeschwemmt. Damit Sie den Frühling in vollen Zügen genießen können!

APOVITAL-Tipps zur Vorbeugung von Blasenbeschwerden
  • Preiselbeeren: Preiselbeeren enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, wie Phosphor oder Kalium. Hinzu kommt der hohe Vitamin C-Anteil. Bis zu 40 Milligramm können in 100 Gramm stecken. Die Inhaltsstoffe der Preiselbeeren finden Sie in Säften und diversen Produkten in Ihrer Apotheke.
  • Wärme: Schon als Kind lernt man, dass man nicht auf kalten Steinen sitzen soll. Und das mit Recht. Kalte Sitzgelegenheiten können zu Blasen-Verkühlungen führen. Nach dem Baden sollte die nasse Kleidung immer rasch gewechselt werden.
  • Trinken: Viele Personen trinken deutlich zu wenig. Derweil spülen Wasser oder ungesüßter Tee die Blase durch und sind somit die ideale Prävention gegen Blasenbeschwerden.

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