Älterer Mann mit Ohrschützern. schlecht hören

Gut zu hören und das Umfeld klar zu verstehen, ist für die Lebensqualität von größter Wichtigkeit. Oftmals steckt allerdings ein Pfropf dem guten Gehör im Wege.

Immer mehr Menschen leiden unter einer Hörschwäche und deren Folgen. Gerade in Gesellschaft, wenn mehrere Lärmquellen gleichzeitig auf uns einprasseln, kommt es zu groben Problemen, alles so zu verstehen, wie es sein sollte. Das ist nicht nur unangenehm, sondern oftmals geht es sogar so weit, dass sich schwerhörige Personen immer weiter zurückziehen, um gewisse Situationen, in denen die Schwerhörigkeit offensichtlich wird, zu vermeiden. Probleme mit dem Gehör können so zur sozialen Isolation führen. Die nachlassende Hörqualität galt lange Zeit als Problem von älteren Menschen und Personen, die dauerhaft in einer lauten Umgebung arbeiten. Da wir heute aber immer älter werden und die Lärmbelastung besonders in den Städten zunimmt, rückt das Problem Schwerhörigkeit in das Zentrum unserer Gesellschaft.

Die Ursachen von Gehörproblemen sind oftmals schwer zu erforschen
Bis zum 30., 40. Lebensjahr haben die meisten unter uns noch ein scharfes Gehör. Nichts entgeht uns, egal in welcher Tonlage die Information oder der Lärm zu uns dringen. Aber mit der Zeit lässt unser Ohr nach. Das ist ganz natürlich. Oft beginnt es damit, dass man auf einem Ohr etwas schlechter hört als auf dem anderen.

Ein Pfropf ist eine der häufigsten Ursachen einer Hörminderung

Das kann schleichend erfolgen, aber auch von einem Moment auf den anderen. Die Liste der möglichen Ursachen (Lärm, Stress, Durchblutungsprobleme, …) sowie der Gründe der verminderten Hörfähigkeit ­(z. B. Probleme bei der Schallübertragung, …) sind lang. Nur eine ärztliche Expertise kann Licht ins Dunkle bringen. Oftmals bleiben die wahren Gründe für Hörprobleme jedoch im Verborgenen. Gerade Probleme im Innenohr sind nämlich nur schwer zu diagnostizieren. Manchmal ist die Ursache allerdings auch schnell gefunden und leicht zu behandeln. So kann ein Pfropf aus Ohrenschmalz unsere Hörqualität massiv beeinflussen.

Ein Pfropf kann die Hörminderung verursachen
Ein Pfropf entsteht, wenn sich Ohrenschmalz verfestigt und dadurch den Gehörgang blockiert. Dies kann ganz natürliche Ursachen haben (bei manchen Menschen bildet sich mehr Ohrenschmalz als bei anderen) oder auch in Verbindung mit einer Krankheit (zum Beispiel einer erhöhten Produktion von Ohrenschmalz aufgrund einer Ohrenentzündung) stehen. Besonders im Alter bildet sich schneller ein Pfropf, da das Ohrenschmalz trockener wird und nicht mehr so gut abfließen kann. Auch das Tragen eines Hörgerätes kann das Entstehen eines Pfropfs begünstigen. Selbiges gilt für die Verwendung von Ohrenstöpseln.

So werden Sie den Pfropf wieder los
In Ihrer Apotheke finden Sie diverse Ohrensprays oder Tropfen, die dank spezieller Öle die Ohrmuschel reinigen und verhärtetes Ohrenschmalz (Pfropf) lösen. Das Ohr kann daraufhin mit Wasser ausgespült werden und innerhalb kürzester Zeit hat sich das Hörvermögen wieder gebessert. Neben der Reinigung kann somit auch Entzündungen des äußeren Gehörganges vorgebeugt werden. Damit Sie Ihre Umgebung wieder gut hören können!

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Wattestäbchen können unser Gehör schädigen
Ein Wattestäbchen kann dem Gehör bei falscher Anwendung tatsächlich beträchtlichen Schaden zufügen. Nicht nur, dass es bis zum Trommelfell vordringen und dieses schädigen kann, fördert ein Wattestäbchen auch die Entstehung und Verhärtung eines Pfropfs, indem das Ohrenschmalz tiefer in das Ohr geschoben wird. Nicht nur der Betroffene selber leidet darunter, auch für Freunde und Angehörige kann die Problematik Schwerhörigkeit zum großen Problem werden.

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