Ältere Personen sitzen im Wasser und machen Aquagymnastik. rheumatische Beschwerden

Rheuma ist kein Schicksal, mit dem man sich abfinden muss. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser stehen die Chancen, trotz Rheuma ein erfülltes Leben zu führen.

Auf das Klingeln des Weckers müssen viele Rheumapatienten nicht warten, um wach zu werden, denn es sind die Schmerzen, die Betroffene aus dem erholsamen Schlaf reißen. Meist sind es die Finger, die Hüfte oder Schultern, die zu Beginn Probleme bereiten. Leider weiten sich die Schmerzen mit der Zeit häufig auf andere Gelenke aus. Im Laufe der Erkrankung sinkt somit die Lebensqualität rasant. Alltägliches, wie Kochen oder sogar das einfache Halten einer Tasse, kann dann schon zum Ding der Unmöglichkeit werden.

Der Begriff Rheuma gilt häufig als Synonym für Gelenkbeschwerden

Rheuma ist ein Sammelbegriff, der mehr als hundert verschiedene Erkrankungsformen beinhaltet. Gemeinsam ist diesen Erkrankungen, dass unsere eigene Immunabwehr körpereigenes Gewebe angreift und es daher zu den typischen Beschwerden an unseren Gelenken kommt. Doch auch andere Gründe können für die Gelenbeschwerden verantwortlich sein. Zum Beispiel Gelenkverschleiß aufgrund einer Erkrankung oder Abnutzung der Gelenke aufgrund von körperlicher Belastung. Daher ist es besonders wichtig, den genauen Ursachen der Beschwerden auf den Grund zu gehen. Rheuma ist übrigens keine reine „Seniorenkrankheit“, wie viele denken. Beschwerden tauchen nicht selten auch schon bei Personen im mittleren Alter auf. Besonders wenn Faktoren, wie Übergewicht oder ein erhöhtes vererbtes Risiko, hinzukommen. Doch reagiert wird meist erst, wenn die Beschwerden so weit fortgeschritten sind, dass unsere Lebensqualität stark gemindert wird.

Die eingeschränkte Mobilität ist neben den Schmerzen das größte Übel bei Gelenkbeschwerden

Über steife und schmerzende Finger und Gelenke nach dem Aufstehen wird oftmals hinweggesehen. Doch wenn ein normaler Tagesablauf nicht mehr möglich bzw. nur noch unter Schmerzen machbar ist, beginnen die Alarmglocken zu läuten! Denn wenn beim Auto- oder Fahrradfahren erste Probleme auftreten, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nur noch schwer machbar ist oder das Treppensteigen zur Qual wird, ist die Lebensqualität massiv eingeschränkt. Selbiges gilt, wenn man seinen sportlichen Leidenschaften oder Hobbys aufgrund der Gelenkbeschwerden nicht mehr nachgehen kann. Doch auch dann werden die Beschwerden viel zu häufig als altersgegebenes Schicksal wahrgenommen und akzeptiert. Derweil kann durch individuell angepasste Therapien viel Leid gelindert werden und die Lebensqualität erhalten bleiben.

Aquagymnastik unterstützt unsere Gelenkgesundheit
Wichtig ist der frühzeitige Beginn einer Therapie

Sind die Gründe für die Beschwerden geklärt, können die Therapiemaßnahmen starten. Neben einer möglichen medikamentösen Therapie umfasst eine Rheumabehandlung häufig auch physiotherapeutische Maßnahmen zur Förderung der Gelenkigkeit. Verspannungen können dadurch gelöst und die Schmerzen gelindert werden. Im Mittelpunkt der Behandlung stehen ebenso häufig ergotherapeutische Maßnahmen, um die Gelenke möglichst zu schonen. Weitere Bausteine der Therapie beinhalten unter anderem Therapieformen, wie Aquagymnastik. Durch den geringen Widerstand im Wasser lassen sich Übungen durchführen, die außerhalb des Wassers schmerzfrei nicht zu bewältigen wären.

Rheuma im Alltag aktiv entgegentreten

Auch neben den Therapien können wir unsere Gelenkgesundheit aktiv beeinflussen. Viele Menschen mit Rheuma verzichten auf Bewegung, weil sie befürchten, ihren Gelenken zu schaden oder ihre Beschwerden zu verstärken. Doch neueste Studien zeigen immer deutlicher, dass Aktivität und Bewegung durchaus auch einen positiven Effekt auf unsere Gelenke haben können, solange diese schonend ausgeführt werden und unsere Gelenke nicht zusätzlich belasten. Und auch unser Lebensstil hat Einfluss auf die Beschwerden.

Trotz Rheuma kann die Lebensqualität lange erhalten bleiben
Pflanzliche Stoffe mit entzündungshemmender Wirkung sind gut verträglich

Bei der Behandlung von entzündlichem Rheuma dürfte die Ernährung eine größere Bedeutung haben als oftmals angenommen. Als Grund wird die Arachidonsäure genannt. Diese Fettsäure befindet sich insbesondere in Fleisch, Ei und fettreichen Milchprodukten und gilt als entzündungsfördernd. Pflanzliche Lebensmittel sind frei von der entzündungsfördernden Arachidonsäure und bei entzündlichem Rheuma daher besonders zu empfehlen. Zusätzlich zur Ernährung und neben schonender Bewegung und maßvoller sportlicher Betätigung haben sich auch pflanzliche Arzneimittel einen Namen in der Besserung von rheumatischen Beschwerden gemacht. Diese sind schon seit Jahrtausenden in der Volksheilkunde bekannt und in Ihrer Apotheke erhältlich. Sie helfen dabei, dass sich die Entzündungen zurückbilden und die Schmerzen dadurch gelindert werden. Als ein Beispiel sei die Latschenkiefer genannt. Die Latschenkiefer verdankt ihre Wirkung den durchblutungsfördernden, stoffwechselanregenden, entzündungshemmenden und schleimlösenden Inhaltsstoffen. Auch der Alpenrose (Rhododendron) wird eine besonders kräftige und nachhaltige Wirkung gegen Schmerzen und Entzündungen nachgesagt, weshalb sie ein wichtiges Puzzleteil in der Behandlung von Gelenkbeschwerden sein kann. Die Kombination aus verschiedenen Maßnahmen verspricht den größtmöglichen Behandlungserfolg bei Gelenkbeschwerden.

Verlieren Sie keine Zeit und gehen Sie Ihren Gelenkproblemen auf den Grund. Beratung erhalten Sie in Ihrer Apotheke!

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