Immunabwehr

Nicht nur im Winter sind wir auf eine starke Immunabwehr angewiesen, auch zur Herbstzeit versuchen Krankheitserreger unentwegt, unser Wohlbefinden zu stören. Daher gilt es, unser Immunsystem für die kommenden Belastungen frühzeitig zu stärken.

Während in den Wintermonaten unser Immunsystem ein omnipräsentes Thema in den Medien ist, spricht man während des restlichen Jahres eher selten darüber. Derweil brauchen wir unser Immunsystem 365 Tage im Jahr. Tag und Nacht, bei Regen wie auch bei Sonnenschein. Es ist stets gefordert, um unseren Körper vor schädlichen Bakterien, Viren und anderen Schadstoffen zu schützen, die sich meist über die Schleimhäute Zutritt zu unserem Organismus verschaffen wollen. Dies ist eine höchst komplexe Aufgabe für unser Immunsystem, die das Zusammenspiel vieler einzelner Faktoren benötigt.

Wie ist unser Immunsystem aufgebaut?

Zwar wird unser Immunsystem bildlich gerne als einheitliches Schutzschild dargestellt, allerdings ist es weder ein einheitliches Organ noch sind alle Immunzellen gleich. Das Immunsystem besteht aus einer Vielzahl von Zellen, die in den verschiedenen Organen auf unterschiedlichste Art und Weise ihre Aufgaben ausführen. Grob zu unterscheiden, sind dabei die unspezifische Immunabwehr, die von Geburt an in jedem Organismus vorhanden ist, und die spezifische Immunabwehr.
Die spezifische Abwehr erlernt erst im Laufe des Daseins ihre Funktion als Schutzschild und bildet Gedächtniszellen. Mit diesen ist der Körper in der Lage, sich an Erreger zu erinnern und bei einer neuerlichen Infektion mit dem gleichen Erreger rasch große Mengen an Antikörpern zu bilden. Damit lassen sich oftmals Probleme im Keim ersticken. Wenngleich die Immunzellen Unterschiede aufweisen, so sind ihre Aufgaben im Wesentlichen vergleichbar: Krankheitserreger werden lokalisiert und unschädlich gemacht. Das kann allerdings nur funktionieren, wenn unsere Immunabwehr voll einsatzbereit ist. Dies erweist sich allerdings nicht immer als einfaches Unterfangen, denn viele Faktoren können unser Immunsystem negativ beeinflussen und uns somit anfälliger für Krankheiten machen.

Der Lebensstil hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Immunabwehr

Die Liste an Faktoren, die unsere Immunabwehr beeinflussen können, ist schier unendlich. Für manche sind wir selbst verantwortlich, während andere wiederum gegeben sind. Bereits die Geburt und somit die Gene legen nämlich die Basis für unser Immunsystem. Im weiteren Lauf des Lebens sind es Faktoren, wie Rauchen, Alkoholkonsum, Ernährung oder Bewegung, die Einfluss auf unsere Immunabwehr haben. Aber auch andauernder Stress schadet unserer Immunabwehr. Ebenso können ein dauerhafter Vitaminmangel oder „verschleppte Krankheiten“ Kratzer im körpereigenen Schutzschild hinterlassen und uns somit anfälliger für Krankheiten machen. So wie wir unser Immunsystem negativ beeinflussen können, können wir allerdings auch unser Abwehrsystem stärken.

Ingwer und Kurkuma sind wahre Immunsystem-Booster

Ingwer und Kurkuma werden als Nahrungsmittel immer beliebter. In der Naturheilkunde kommen die beiden Wurzeln hingegen schon lange zum Einsatz. Gründe dafür gibt es viele. Ingwer enthält ätherische Öle (Harzsäure und Gingerol), welche für die allseits bekannte Schärfe des Ingwers verantwortlich sind. Diese sorgt auch für die angenehme Wärme, die Ingwer von innen heraus ausstrahlt und dadurch Wohlbefinden erzeugt. Die oftmals als „gesündeste Wurzel der Welt“ bezeichnete Ingwerwurzel hilft uns ebenso, unser Immunsystem aufrechtzuerhalten, indem die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt werden. Kurkuma (Curcuma Longa) wiederum enthält u. a. Curcumin sowie ätherische Öle und Terpene. Diese unterstützen die Gesundheit der Lunge sowie der oberen Atemwege und sind in der kalten Jahreszeit für das Immunsystem eine Wohltat. Kurkuma stärkt zusätzlich die Funktionsfähigkeit des Immunsystems durch seine zellschützende Kraft und wirkt als Antioxidans, indem es freie Radikale bekämpft. Zusätzlich wirkt Kurkuma in Kombination mit Vitamin D und Zink vermehrt auf die Ausbildung des antimikrobiellen Peptids und optimiert dadurch die Entwicklung der so wichtigen T-Zellen. Diese leisten einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung von Krankheitserregern (siehe Grafik). Somit ist Kurkuma ein äußerst wichtiger Verbündeter unseres Immunsystems.

Auch Präventivmaßnahmen schützen uns vor Krankheitserregern

Selbstverständlich spielt auch die Prävention eine große gesundheitliche Rolle. Durch hygienische Maßnahmen, wie häufiges Händewaschen, lassen sich viele Komplikationen im Keim ersticken. Wie bereits erwähnt, gelangen Krankheitserreger meist über unsere Schleimhäute (besonders über die Nase) in unseren Organismus. Ein Nasenspray kann hier Schutz bieten, indem ein Feuchtigkeitsnetz auf der Nasenschleimhaut aufgebaut wird. Viren können sich dadurch nicht festsetzen und haben keinen Wirt, der sie nährt. Diese in Studien nachgewiesene antivirale Wirkung verhindert somit die Entstehung von grippalen Infekten und Schnupfen.

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