Achterbahnfahrt der Gefüle

Aufmerksamkeitsdefizit – Hyperaktivitätsstörung, oder einfach ADHS. Dabei denkt man gleich an zappelige und lautstarke Kinder, jedoch sind auch viele Erwachsene davon betroffen.

Albert Einstein und Kurt Cobain wird nachgesagt, dass sie an ADHS litten. Eigentlich kein großes Wunder, denn es gilt als Erkrankung von besonders kreativen und unkonventionellen Köpfen. Immer mehr Prominente, wie der hochgelobte britische Koch Jamie Oliver sprechen nun auch offen über diese Erkrankung und haben damit einen Stein ins Rollen gebracht. Denn bis vor wenigen Jahren war ADHS eine Erkrankung, die man beinahe ausschließlich bei Kindern und Jugendlichen diagnostizierte.

Studien gehen davon aus, das in etwa 5% aller Kinder an ADHS leiden, und es wird vermutet, dass bei über der Hälfte der betroffenen Kinder und Jugendlichen sich ebenso im Erwachsenenalter Symptome der Erkrankung zeigen. Allerdings bleibt, besonders bei Erwachsenen, die meist genetisch bedingte Störung oft unerkannt. Und das häufig durch das ganze Leben hindurch.

 

Mit den Jahren können sich die Symptome von ADHS ändern

Typische Symptome von Kindern, die an ADHS leiden, sind ein ständiges zappeln, Konzentrationsschwäche, und auch laute Wutausbrüche sind immer wieder zu beobachten. Bei Erwachsenen wird dies in vielen Fällen nicht so deutlich, da es ihnen besser gelingt, die offensichtlichen Symptome zu kaschieren. In einigen Fällen bessert sich auch insbesondere die Hyperaktivität über die Jahre, und man spricht dann nicht mehr von ADHS, sondern von ADS. Andere Symptome können allerdings auch erhalten bleiben oder sich sogar verstärken. Bei Erwachsenen ist zum Beispiel die häufig auftretende Vergesslichkeit und auch eine leichte Verwirrt- und Verträumtheit (Stichwort „chaotischer Professor“) ein häufiges Merkmal von AD(H)S.

 

Betroffene berichten von starken ­Stimmungsschwankungen und einer inneren Unruhe

Personen mit ADHS wird ebenso nachgesagt, sehr emotional zu sein und auf kleinste Veränderungen zu reagieren. Sozusagen lebt man in einer ständigen Achterbahnfahrt der Gefühle. Große Glücksgefühle wechseln sich mit bitteren Enttäuschungen ab. Diese dauernde innere Unruhe und das Wechselbad der Gefühle sind auf Dauer natürlich nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für das berufliche und private Umfeld eine große Belastung. Nichtsdestotrotz heißt ADHS nicht, dass man nicht auch das Leben meistern kann. Viele Menschen beweisen jeden Tag aufs Neue, dass es möglich ist.

 

Erfolgreich sein, trotz (oder gerade wegen) ADHS

Eingangs haben wir mit Albert Einstein, Kurt Cobain und Jamie Oliver drei bekannte Persönlichkeiten präsentiert, bei denen ADHS diagnostiziert bzw. vermutet wurde, und diese Liste ließe sich noch lange erweitern. Trotz der Diagnose lässt sich offensichtlich ein erfülltes und erfolgreiches Leben führen. In einigen Bereichen werden ADHS-Betroffenen sogar überdurchschnittliche Fähigkeiten nachgesagt, besonders in Hinsicht auf Originalität und Kreativität. Wichtig für die Betroffenen wäre eine erhöhte gesellschaftliche Akzeptanz der Krankheit bei Erwachsenen. Dies wäre ein weiterer Schritt, um Druck von den Betroffenen zu nehmen und Ihnen den Umgang mit ADHS zu erleichtern.

 

Verschiedene Wege können zur Besserung von ADHS im Erwachsenenalter führen

Ob eine Behandlung notwendig ist, ist von Fall zu Fall zu entscheiden, eine komplette Heilung ist nach heutigem Stand zwar nicht möglich, aber dennoch bieten sich verschiedene Alternativen als mögliche Unterstützung, um die Symptome besser kontrollieren zu können an. Einer der möglichen Wege ist die Psychotherapie, dabei können in Einzel- oder auch Gruppensitzungen Methoden erlernt werden, um die eigenen Impulse besser unter Kontrolle zu halten. Natürlich gibt es auch diverse Medikamente, die bei Kindern oft verstärkt eingesetzt werden (was immer wieder auch zu medialer Kritik führt). \\

 

Achterbahnfahrt der Gefüle
Achterbahnfahrt der Gefühle

 

Auch in Ihrer Apotheke finden sich schonende und dennoch effektive Produkte, die die typischen Symptome von ADHS auf natürliche Weise lindern können.

 

Lassen Sie sich vor Ort von den ApothekerInnen beraten, diese haben immer ein offenes Ohr für Ihre gesundheitlichen Beschwerden!

 

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